Heizöl News und Preisentwicklung

13.11.2019

Heizölpreise rückläufig und weiter auf Jahresdurchschnittsniveau

Rückblick

Nach einem Start auf niedrigerem Niveau festigten sich gestern Morgen die Rohölfutures. In Erwartung von Bestandsabbauten in Cushing ging es bis zum späten Nachmittag weiter rauf.
Später blieben weitere preistreibende Meldungen aus, sodass sich Gewinnmitnahmen durchsetzten. Insgesamt sank das Preisniveau leicht ab.

Der Eurokurs folgte am Dienstag den Vorgaben der letzten Woche und verlor erneut an Wert. Zwischenzeitlich wurde der tiefste Stand seit einem Monat erreicht. Daran änderten auch positiv ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone nichts. Vielmehr zeigt sich der US-Dollar momentan stabil, was im Gegenzug der europäischen Gemeinschaftswährung zusetzt.


Aussicht:

Nach dem gestrigen Anstieg der Heizölpreise zeigen sie sich heute rückläufig. Es gibt nach wie vor keinen eindeutigen Preistrend auf dem Heizölmarkt. Zum Handelsstreit zwischen den USA und China gibt es keinen neuen Entwicklungen. Trump ließ lediglich verlauten, dass es im Falle keiner Einigung zu erheblichen Zollanhebungen kommen würde. Wer jetzt seine Winterbevorratung ins Auge fasst, macht vermutlich nichts falsch da sich der Heizölpreis weiter auf Jahresdurchschnittsniveau bewegt.


Preistreibend:
↑ Demonstrationen im Irak


Preisdrückend:
↓ Trump dementiert Einigung bei Zollrückführung
↓ Keystone-Pipeline nimmt Betrieb wieder auf
↓ Saudische Ölproduktion auf 10,3 Mio. B/T gestiegen
↓ Ölminister Oman sieht Beibehaltung der aktuellen OPEC+ Quoten
↓ Analysten erwarten Aufbauten bei US Rohölvorräten
↓ Investmentbanken warnen vor Preisrutsch ohne zusätzliche OPEC Kürzung

Jahresübersicht

Durchschnittlicher Heizölpreis für Norddeutschland bei 2.500 l Abnahme