Heizöl News und Preisentwicklung

16.10.2019

Enttäuschende Ergebnisse der Verhandlungen im Handelsstreit

Rückblick:
Die Ölpreise zeigen sich zu heute kaum verändert. Enttäuschende Außenhandelsdaten aus China drückten am Vormittag leicht auf die Preise. Die Hoffnung auf eine Einigung im Brexit-Abkommen stützt die Preise. Erwartet werden heute die US-Rohölbestände, die aufgrund eines Feiertages am Montag in den USA mit einem Tag Verspätung veröffentlicht werden.
Letzter Börsenwert: 59,00 $ je Barrel der Sorte Brent





Aussicht:
Die Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den USA und China fallen enttäuschender aus als erwartet. Der Handelsstreit bestimmt maßgebend die Weltwirtschaft und das Ölnachfragewachstum. Die enttäuschenden Ergebnisse der Verhandlungen lassen diese Punkte betreffend also nicht viel Spielraum nach oben. Um eine Überversorgung für 2020 zu verhindern, wird eine Produktionskürzung der OPEC+ immer wahrscheinlicher. Hohe Frachtkosten nach US-amerikanischen Sanktionen gegen das Unternehmen Cosco stützen die Preise.


Auch zu heute bewegte sich der Euro kaum. Auftrieb gab die Hoffnung auf eine Einigung im Brexit-Abkommen. Der Widerstand bei 1,050 begrenzte den Aufwärtsspielraum. Heute werden aus der EU das Handelsbilanzsaldo und die Verbraucherpreise erwartet.
Letzter Börsenwert: 1,1036 €/$


Preistreibend:
↑ OPEC-Generalsekretär deutet Eingriff zur Stabilisierung der Preise an
↑ Hohe Tankerpreise bullish für Produkte
↑ Handelsstreit: vorläufige Einigung für Annäherung zwischen USA und China
↑ Ecuador erklärt Force Majeure
↑ OPEC-Monatsreport bullish
↑ Türkei greift Kurden in Nordsyrien an
↑ Unruhen im Irak

Preisdrückend:
↓ IWF senkt Prognose für Wirtschaftswachstum
↓ Hohe Tankerpreise bearish für Rohöl
↓ Ecuador könnte Force Majeure bald aufheben
↓ Enttäuschung über Ergebnis bei Handelsstreit
↓ IEA-Monatsreport bearish
↓ EIA-Monatsreport bearish





Jahresübersicht

Durchschnittlicher Heizölpreis für Norddeutschland bei 2.500 l Abnahme