Heizöl News und Preisentwicklung

18.06.2019

Nachfragesorgen belasten den Ölmarkt

Rückblick:

Der Ölpreis zeigte sich gestern wieder nachgiebig. Die Nachfragesorgen rücken aktuell wieder in den Vordergrund. In der vergangenen Woche hat der Ölpreis noch deutlich zugelegt, nachdem zwei Tanker im Golf von Oman mutmaßlich attackiert worden waren.

Der Euro hält sich weiterhin auf niedrigem Niveau kurz über der Marke von 1,12 $. Der Markt zeigt sich vor dem morgigen Fed Zinsentscheid abwartend.


Aussicht:

Heute werden etwas angenehmere Heizölpreise erwartet. Die Produktion von Rohöl wird regelmäßig gesteigert und die eingangs erwähnten Nachfragesorgen belasten die Heizölpreise.
Experten halten es für möglich, dass es in den kommenden Monaten zu einer Unterversorgung auf dem weltweiten Ölmarkt kommt.

Preistreibend:
↑ Angriffe auf Öltanker in der Straße von Hormus
↑ Waldbrände in Kanada reduzieren Ölproduktion
↑ Ölproduktion in der Nordsee abnehmend
↑ Spannungen zwischen USA und Iran spitzen sich zu
↑ USA haben Sanktionen gegen Venezuela verschärft


Preisdrückend:
↓ Monatsreport EIA, OPEC und IEA
↓ Analysten: Marktlage dürfte auch 2020 schwach bleiben
↓ Kasachstan steigert Ölförderung am Kashagan-Ölfeld
↓ USA und China belegen sich mit neuen Strafzöllen

Jahresübersicht

Durchschnittlicher Heizölpreis für Norddeutschland bei 2.500 l Abnahme