Heizöl News und Preisentwicklung

19.10.2018

Pegelstände des Rheins auf Rekordtief

Rückblick:
Die Rohölpreise zeigten sich gestern rückläufig, prallten dann im Laufe des Tages aber an der Unterstützungslinie bei 79 $ ab. Heute Morgen zeigte sich der Rohölkurs wieder fester. Verantwortlich für die festeren Preise ist der bisher ungeklärte Tod des Washington Post Journalisten. Die USA drohte Saudi-Arabien mit Sanktionen, sollte das Land für den Tod verantwortlich sein. Saudi-Arabien hingegen droht im Falle von Sanktionen mit explodierenden Ölpreisen.

Am gestrigen Handelstag sank die europäische Gemeinschaftswährung nach anfänglich festerem Start abwärts. Der Eurokurs fiel wegen eines stärkeren US-Dollars. Der Dollar konnte aufgrund des niedrigsten Standes der dauerhaften Arbeitslosenhilfeempfänger seit 1973 an Wert gewinnen und den Euro damit belasten. Heute Morgen bewegte sich der Euro auf Schlusskursniveau des Vortages.

Aussicht:
Die Heizölpreise werden sich zum Wochenabschluss wieder etwas festigen. Grund dafür ist der schwächelnde Eurokurs, der das in US-Dollar gehandelte Rohöl verteuert. Das Preisgefälle zwischen Nord und Süd ist wieder enorm groß. Das liegt an den rekordverdächtig niedrigen Pegelständen des Rheins und eine damit einhergehende schwierige Versorgungslage. Die Frachtkosten steigen und somit auch die Preise.
Für die nahe Zukunft werden wieder steigende Preise prognostiziert, da die Sanktionen gegen den Iran in Kürze in Kraft treten werden.



Preistreibend:
↑ Spannungne zwischen Saudi-Arabien und USA
↑ Irans Ölexporte nehmen kontinuierlich ab
↑ China importiert kein US-Rohöl mehr



Preisdrückend:
↓ US-Ölbestandsveränderungen DOE
↓ USA und China belegen sich mit neuen Strafzöllen
↓ Monatsreports EIA, IEA und OPEC
↓ Nachfragesorgen in Entwicklungsländern


Jahresübersicht

Durchschnittlicher Heizölpreis für Norddeutschland bei 2.500 l Abnahme