Heizöl News und Preisentwicklung

22.02.2019

Ölpreise weiter im Seitwärtstrend

Rückblick
Nach dem Aufwärtssprung bis zum Jahreshoch am Mittwoch zeigten sich die Ölpreise gestern eher verhalten. Trotz leichter Schwankungen um die 67-Dollar-Marke sank das Preisniveau nur minimal.
Viele Marktteilnehmer blickten auf die Veröffentlichung der US-Ölbestandszahlen durch das Department of Energy. Die uneinheitlich ausgefallenen Daten setzten jedoch keine weiteren Impulse.
Der Euro verlor am Donnerstag nur leicht an Wert. Sowohl Konjunkturzahlen aus der Eurozone als auch Zahlen zur US-Wirtschaftsentwicklung fielen uneinheitlich aus, sodass es bei einem richtungslosen Handel blieb.


Aussicht:
Heute Morgen befinden sich die Heizölpreise auf einem wenig veränderten Niveau. Aufgrund der unaufhaltsamen Ölförderung der USA entsteht ein Gleichgewicht mit den massiven Kürzungen der erdölexportierenden Länder und Saudi-Arabiens. Weitere Produktionssteigerungen ergeben sich durch die Inbetriebnahme einer Förderplattform in Brasilien. Trotzdem bleibt die Marktlage angesichts der Knappheit zurzeit preistreibend, zumal Venezuela von den USA sanktioniert wurde und das Sharara-Ölfeld weiterhin betriebslos bleibt. Bei dem Handelsstreit zwischen USA und China würde eine Vermeidung weiterer Zölle die Wirtschaft stützen und sich positiv auf die Nachfrage auswirken. Aufgrund der preistreibenden Marktsituation empfehlen wir, über eine Heizöl-Bestellung nachzudenken.


Preistreibend:
↑ Saudi-Arabien schaltet größtes Offshore-Ölfeld ab
↑ Trump signalisiert Verschiebung der Deadline im Handelsstreit
↑ Saudi-Arabien kürzt Produktion nochmals stark
↑ Mögliche Verschärfung der US-Sanktionen gegen den Iran
↑ USA wollen Sanktionen gegen Venezuela verschärfen
↑ Kontinuierlich sinkende Ölproduktion in Venezuela

Preisdrückend:
↓ Brasilien steigert Ölproduktion
↓ US-Rohölproduktion mit neuem Rekordhoch

Jahresübersicht

Durchschnittlicher Heizölpreis für Norddeutschland bei 2.500 l Abnahme