Heizöl News und Preisentwicklung

23.08.2019

Stützende Faktoren auf dem Ölmarkt

Rückblick:

Die Rohölpreise zeigten sich gestern bis zum Nachmittag uneinheitlich. Sie unterlagen zunächst stärkeren Schwankungen und fielen am frühen Abend bis zum Tagestief unter 60 Dollar.
Insgesamt jedoch fielen die Verluste moderat aus.
Für den Rücksetzer sorgten vorrangig enttäuschend ausgefallene US-Industriedaten, die viele Marktteilnehmer mit einem potenziellen Rückgang der Ölnachfrage in Verbindung setzen.
Letzter Börsenwert: 59,99 $ je Barrel der Sorte Brent


Aussicht:

Der Ölmarkt wird zurzeit von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Der chinesisch-amerikanische Handelsstreit mag sich ein wenig beruhigt haben, künftige Folgen sind jedoch nicht auszuschließen. Auch der Rückgang der Produktnachfrage in den USA und deren enttäuschende Industriedaten spielen eine Rolle. Ölförderkürzungen der OPEC-Staaten, die auf Ende 2020 verlängerten Produktionsbeschränkungen in Alberta (Kanada) und der verschärfte Konflikt zwischen den USA und dem Iran stützen den Ölpreis.


Der Eurokurs verblieb am Donnerstag knapp unter 1,11 US-Dollar und wies nur minimale Schwankungen auf.
Im Fokus der Anlieger steht derzeit das Notenbanker-Treffen im US-amerikanischen Jackson Hole, das bis Samstag andauern wird und für neue Impulse an den Devisenmärkten sorgen könnte.
Letzter Börsenwert: 1,1069 €/$


Preistreibend:

↑ Kanada verlängert Produktionsbeschränkungen
↑ Ausfall am Hibernia-Ölfeld
↑ USA geht im Handelsstreit auf China zu
↑ Saudi-Arabien kürzt Ölexporte im September um 0,7 Mio. B/T
↑ Spannungen mit Iran im Atomdeal und in der Straße von Hormus

Preisdrückend:

↓ US-Ölbestandsveränderungen DOE
↓ US-Schieferölproduktion steigt im August schneller als erwartet







Jahresübersicht

Durchschnittlicher Heizölpreis für Norddeutschland bei 2.500 l Abnahme