Heizöl News und Preisentwicklung

23.10.2019

Produktionskürzungen?

Rückblick:
Die Rohölpreise legten gestern leicht zu. Laut des chinesischen Vize-Außenministers Le Yucheng haben die USA und China in den Handelsgesprächen weitere Fortschritte erzielt. Am Abend gaben die Preise wieder nach. Grund sind unerwartet hohe US-Rohölbestände.
Letzter Börsenwert: 59,44 $ je Barrel der Sorte Brent







Aussicht:
Die Ölnachfrage bestimmt weiterhin auf kurze und lange Sicht den Ölmarkt. In den letzten Wochen wurde die Ölnachfrageprognose immer wieder nach unten korrigiert. Um einer Überversorgung und einem rapiden Preisabfall entgegenzuwirken, ist von Produktionskürzungen die Rede. Anfang Dezember findet ein Meeting der OPEC und ihrer Partner unter den Nicht-OPEC Ländern statt, bei dem Kürzungen der Ölförderung sicherlich ein großes Thema sein wird. Ob es tatsächlich zu Kürzungen kommt, ist jedoch unklar, da einige Länder von einer hohen Ölproduktion abhängig sind und einer Produktionskürzung eher nicht zustimmen würden.


Die europäische Gemeinschaftswährung geriet gestern unter Druck. Das britische Parlament hatte gestern den straffen Brexit-Zeitplan von Premierminister Boris Johnson abgelehnt. Stimmte aber dem mit Johnsen und der EU ausgehandelten Gesetzespaket zu. Es muss aber noch eine dritte Lesung im Unterhaus stattfinden, bevor es zur endgültigen Abstimmung kommt.
Letzter Börsenwert: 1,1123 €/$


Preistreibend:
↑ OPEC-Generalsekretär deutet Eingriff zur Stabilisierung der Preise an
↑ Hohe Tankerpreise bullish für Produkte

Preisdrückend:
↓ Kuwait sieht erneut baldige Einigung für Produktion in neutraler Zone
↓ Ecuadors hat Ölexporte wieder aufgenommen
↓ IEA deutet erneute Senkung der Ölnachfrageprognose an
↓ Hohe Tankerpreise bearish für Rohöl





Jahresübersicht

Durchschnittlicher Heizölpreis für Norddeutschland bei 2.500 l Abnahme