1.500 Euro für das mobile Kinder- und Jugendhospiz

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Werbegeschenke gibt es in der Vorweihnachtszeit in großer Zahl: Von der Flasche Sekt bis zur Pralinenmischung, vom witzigen Flaschenöffner bis zur Powerbank fürs Handy. Die Unternehmensgruppe Hoyer, die zu den größten konzernunabhängigen und mittelständischen Mineralölunternehmen Deutschlands zählt, hat sich erneut entschieden, auf solche Präsente zu verzichten und stattdessen die dafür eingeplante Summe an seinen gut 100 Standorten für den guten Zweck zu spenden. 1.500 Euro bekommt aus dieser Aktion jetzt das mobile Kinder- und Jugendhospiz Moki in Hannover.
Wenn Eltern die Diagnose bekommen, dass ihr Kind lebensbedrohlich erkrankt ist, sind sie oft auf schnelle Hilfe angewiesen, damit Angst und Ohnmacht, Hilflosigkeit und Wut sie nicht übermannen. Aus eigener Erfahrung weiß Annette Seydlitz wie hilfreich und tröstlich Gespräche mit Menschen sind, die um die eigenen Sorgen wissen, die einfach da sind und Entlastung anbieten. Die Sozialpädagogin hat daraufhin das mobile Kinderhospizprojekt Moki ins Leben gerufen. Das bietet psychosoziale Beratung und Trauerbegleitung durch pädagogisch und therapeutisch geschulte Fachleute an. Das Besondere: Die Familien werden im häuslichen Umfeld besucht und betreut.
Wenden sich betroffene Eltern an Moki, sollen sie nicht lange warten und sich keine Gedanken um die Bezahlung machen müssen. Moki kommt in der Regel innerhalb von 48 Stunden zum ersten Besuch und ist für die Eltern komplett kostenlos. Da es dafür keinerlei staatliche Zuschüsse gibt, muss für die professionelle Arbeit um Spenden geworben werden. Das Team der Hoyer-Niederlassung Hannover entschied sich nun, 1.500 Euro für diese gute Sache zu spenden. Für die Übergabe besuchte Hoyer-Mitarbeiterin Katharina Vakalis die Räume von Moki in Ahlem, informierten sich über die Arbeit und übergaben den symbolischen Scheck an Annette Seydlitz.