Einfach optimale Bedingungen bei Hoyer

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12 Kandidaten stellten sich jetzt der Abschlussprüfung der Berufskraftfahrer-Ausbildung. Dazu trafen sie sich auf dem Gelände der Firma Hoyer in Visselhövede, die den Betriebshof und die Räume im Kommunikationszentrum für einen Tag zur Verfügung stellten. Dafür bedankte sich Dirk Immken, Bereichsleiter Prüfungswesen der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum, ausdrücklich bei Hoyer-Fuhrparkleiter Jörg Rudat.
„Die Bedingungen hier sind einfach optimal. Das hat mir der Prüfungsausschuss in den vergangenen Jahren immer wieder bestätigt. Darum, wollte ich mir jetzt auch einmal selbst ein Bild machen“, so Immken. Und auch er zeigte sich begeistert: „Wir sind darauf angewiesen, solche Bedingungen gestellt zu bekommen und sind sehr dankbar, dass das bei Hoyer immer wieder so unkompliziert möglich ist.“
Die dreijährige Ausbildung zum Berufskraftfahrer endet mit der Prüfung und der Übergabe des Facharbeiterbriefs an die Absolventen. Dem voraus geht die umfangreiche Ausbildung. „Und die sollte niemals in einen Automatismus verfallen. Die Firmen bilden ihre Fachkräfte für den eigenen Betrieb aus. Sie lernen die Anwärter kennen und wissen, ob sie zuverlässig sind. Das ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die ein Berufskraftfahrer mitbringen muss“, erklärt Immken. Dass die schulischen Grundvoraussetzungen, die die Kandidaten mitbringen, nicht immer ideal sind und so mancher Auszubildende auf dem Weg hin zur Fachkraft intensiv begleitet werden muss, verschweigt der dabei Experte nicht. Aber er betont auch, dass die Erfolge zeigen, dass sich der Aufwand lohnt.   
Den sicheren Umgang mit ihren Lkw haben die Prüflinge alle bei ihren Arbeitgebern in der Alltagspraxis unter Beweis stellen müssen. Und in der einstündigen Prüfungsfahrt darf ihnen kein grober Fehler unterlaufen, sonst ist eine Wiederholung der Prüfung erforderlich. Zudem müssen die Kandidaten aber auch eine Menge an Fachwissen aus den Bereichen Landungssicherung und Logistik vorweisen. Praktische Übungen gehören hier ebenso zur Prüfung wie theoretische Teile. Das Auslesen des digitalen Tachographen und die Voreinstellung des Navigationssystems müssen beherrscht werden. Die vollständige Abfahrtskontrolle und Fehlersuche am Fahrzeug ist zu demonstrieren. Gleich zwei Prüfer sind an jeder Station eingebunden. Auch dafür, dass diese von ihren Arbeitgebern freigestellt werden und teilweise sogar ehrenamtlich ihren Dienst tun, dankt Immken und lobt die gute Arbeit vom stellvertretenden Prüfungsvorsitzenden Jens Weißbach und seinem Team.

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