Finke-BMW bei der Deutschen Meisterschaft

Foto 1 - Finke-BMW bei der Deutschen Meisterschaft



Kürzlich fand in Sulingen ein Lauf zur Deutschen Meisterschaft statt. Zum ersten Mal ging es für Alexander Brase an den Start einer großen Rallye, während auf den regionalen Rallyes 35 oder 70 Wertungsprüfungen absolviert werden, sind es bei einem Deutschen Meisterschaftslauf 150 Wertungsprüfungskilometer verteilt auf zwei Tage.
Gestartet wurde in der Division 6, einem Zusammenschluss verschiedener Klassen. So trat Alexander Brase mit einem komplett serienmäßigen Gruppe-G-Auto gegen Gruppe-F-Fahrzeuge an, die stark modifiziert sind und gegen R1-Autos, also reinrassige Rennsportfahrzeuge vom Werk. Umso überraschender die Ergebnisse am Freitagabend: Das Team konnte gut mithalten und war am Ende des ersten Tages neunter von 13 Fahrzeugen in der Klasse. Allerdings machte sich die Kupplung bemerkbar und rutschte schon ein paar Mal durch.
Im Rundkurs fuhr der Finke-BMW in der letzten Runde sogar einem Konkurrenten auf und in der Zuschauerkurve bis ans Heck heran. Das hat dann aber leider auch einiges an Zeit gekostet.
Am Samstag wurde die Grüne Hölle im Rallyesport gefahren. Dieses Mal waren es allerdings 23,2 Kilometer am Stück - für Fahrer und Fahrzeug eine sehr große Herausforderung. Beim zweiten Durchgang dieser Prüfung tauchte im Rückspiegel des BMW ein Renault Clio R3T auf. Konnte in den engen Kurven noch ein wenig Abstand gehalten werden, zog der Wagen auf einer der wenigen breiten Geraden dann doch an Alexaner Brase vorbei, der aber fast bis ins Ziel dranbleiben konnte. Entsprechend gab es vom Clio-Fahrer einen Daumen nach oben. Später lobte dessen Beifahrer: „Das war gut gefahren. Aber auf der Geraden hat der Clio eben doch wesentlich mehr Leistung“.
Nach sieben Wertungsprüfung lag der Visselhöveder sogar auf dem siebten Platz in der Klasse. Dann aber stellte das Service-Team fest, dass die Bremsen Probleme machten und das Fahrzeug zu viel Spiel auf der Vorderachse hatte. Bei den nächsten drei Wertungsprüfungen wurden die Probleme nicht geringer und das Vertrauen war weg, sodass die Fahrweise verhaltener wurde. Beim nächsten Service musste dann die Aufgabe verkündet werden. Die Ergebnisse waren dennoch sehr gut, erreichte das Team doch bis zum Ausfall mit dem langsamsten Auto im Feld Platz 44 im Gesamtklassement von 72 Teilnehmern.
Den Fotografen Stephan Metzker (Bild oben) und Jörg Rautenberg (Bild unten) gelangen spektakuläre Aufnahmen von Brases Fahrt. 

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