Für Gesundheit und Sicherheit

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Im nächsten Jahr startet der Fernsehsender Arte eine neue Reportage-Serie. Im Vorfeld hat jetzt ein Kamera-Team dem Autohof Hamburg Süd in Rade einen Besuch abgestattet. Bei dieser Gelegenheit bekam Thomas Hoyer von Rainer Bernickel, der die europaweite Initiative DocStop federführend begleitet, eine Urkunde überreicht.
Die Situation der LKW-Branche in Deutschland – das ist das Thema der Reportage, die Sebastian Bellwinkel im Auftrag von Arte derzeit aufnimmt. „Welche Nachwuchsprobleme gibt es? Und was haben die für Auswirkungen auf die Situation der älteren Berufskraftfahrer?“, fragt Bellwinkel und will dazu ganz nah ran an die Lebenswirklichkeit. Er begleitet Fahrer, die noch mit 70 Jahren auf der Langstrecke unterwegs sind. „Es wird ja mit dem Alter auch nicht leichter“, weiß er. Gesundheitliche Probleme, die auftreten, können wegen des Termindrucks oft nicht sofort behandelt werden. Ob plötzlicher Rückenschmerz, Probleme mit den Zähnen oder die schwere Erkältung – immer wieder werde versucht, durch Selbstmedikation durchzuhalten. An dieser Stelle setzt die Initiative DocStop ein, die an ausgewiesenen Autohöfen Hilfe anbieten soll. Dort können die Trucker Kontakt zu Ärzten in der Nähe aufnehmen, die schnelle Hilfe ohne lange Wartezeiten anbieten – zum Wohle der Berufskraftfahrer und damit zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, die darauf vertrauen müssen, dass die Lkw-Fahrer topfit am Steuer ihrer Brummis sitzen
Hoyer gehört zu den Tankstellenbesitzern, die von Anfang an bei diesem Projekt mitgewirkt haben. „Wir haben hier lückenlos grandiose Unterstützung erfahren“, betont Bernickel. Und Thomas Hoyer macht deutlich: „Wir sind stolz, ein Teil dieser Initiative zu sein und haben unsere Autohöfe gerne entsprechend ausgestattet. Wir haben uns auch selbst eingesetzt, die nötigen Ärzte zu akquirieren.
Bernickel konnte berichten, dass inzwischen pro Monat etwa 500 Fahrer den Service in Anspruch nehmen. Thomas Hoyer versprach, die Initiative weiterhin nach Kräften unterstützen zu wollen und bedankte sich im Namen der Geschäftsleitung und aller Mitarbeiter für die Auszeichnung: „Alles steht und fällt mit unseren Mitarbeitern, die wir für dieses Thema besonders sensibilisiert habeno. Jeder weiß, wie er zu reagieren hat, wenn eine Anfrage kommt. So etwas muss vor Ort gelebt werden.“ Dass ihm und seiner Familie die Sache sehr am Herzen liege, habe auch damit zu tun, das die Unternehmensgruppe mit ihrem Fuhrpark von 750 Fahrzeugeinheiten selbst Arbeitgeber vieler Berufskraftfahrer ist und deren Gesundheit im eigenen Interesse für sehr wichtig erachtet. „Wir schätzen die Berufsgruppe der Kraftfahrer sehr und freuen uns, hier helfen zu können.“
Wann die Folge über die Situation der Kraftfahrer bei Arte ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest, wird aber rechtzeitig bekanntgegeben.

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