Thomas Hoyer war Undercover-Boss

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„Da kommt ein Praktikant! Für eine neue Show werden dabei Aufnahmen gemacht.“ Die Legende, die erzählt wurde, war sehr detailliert und überzeugte fünf Hoyer-Mitarbeiter, bei dem Fernsehdreh mitzuspielen. Was sie nicht wussten: Der Kandidat war ihr eigener Chef, der geschäftsführende Gesellschafter der Unternehmensgruppe, Thomas Hoyer. Und die neue Show war die beliebte Real-Life-Doku Undercover Boss. Ausgestrahlt wird die Hoyer-Folge der Staffel am Montag, 23. Januar, 21.15 Uhr auf RTL.
Der älteste Sohn von Heinz-Wilhelm Hoyer war so tatsächlich fünf Tage an der Basis seines Betriebes beschäftigt – bei der Toilettenreinigung auf dem Autohof Rade ebenso wie beim Waschen von Lkw in Neustadt-Glewe, als Küchenhilfe auf dem Autohof Emstek oder als Helfer im Tanklager Wittingen. Um nicht erkannt zu werden, wurde der Boss in den mit seinem beruflichen Amerika-Abenteuer gescheiterten Jens Olschewski verwandelt, der nun einen Neustart mit ordentlicher Ausbildung hinlegen will. Mit lockiger Frisur, Bart und Brille wies er nur wenig Ähnlichkeit mit Thomas Hoyer auf.
Für Thomas Hoyer war der Dreh eine sehr anstrengende aber auch unglaublich spannende Zeit. Nicht nur, dass fürs Fernsehen Szenen oft wiederholt werden müssen, immer musste Thomas auch auf der Hut sein, dass ihm nicht doch plötzlich ein bekannter Mitarbeiter des Unternehmens über den Weg lief. Dann galt es, sich wegzuducken und unauffällig auch den unwissenden direkt zugeteilten Mitarbeiter soweit abzulenken, dass er nicht auf die Idee kommt, den Kollegen herbeizurufen, der den Chef unweigerlich erkennen würde.
Spannend war es für den Unternehmer, Luft an der Basis zu schnuppern: Wie sieht der Job in der Realität aus, für den in der Zentrale die Bedingungen geschaffen und die Mitarbeiter eingestellt werden? Wie ist die Stimmung vor Ort? Was haben die Angestellten zu bemängeln, wenn Sie nicht damit rechnen, dass die Führungsetage zuhört. Und was ist davon an Verbesserungen umzusetzen? Alles Fragen, die in der Theorie nicht authentisch zu beantworten sind.
Am Stammsitz des Unternehmens, wo auch das Firmenporträt gedreht wurde, fand am Ende der Drehzeit die Auflösung des Rätsels an: Die fünf Mitarbeiter waren zu einer Abschlussbesprechung nach Visselhövede geladen worden, wo sie aus dem Hotel abgeholt und in der Zentrale abgeliefert wurden. Da kam es dann zur Gegenüberstellung. Frisch frisiert, rasiert und ohne Brille im schicken Anzug war Thomas Hoyer für die Kandidaten nicht auf Anhieb als der Praktikant wiederzuerkennen. Statt nun den Mitarbeiter zu beurteilen, steckten die Kandidaten plötzlich in einem für sie völlig überraschenden und sehr intensiven Gespräch über ihr eigenes Auftreten während des Drehs und ihren eigenen Arbeitsplatz mit seinen täglichen Schwierigkeiten. Den hatte der Boss ja persönlich kennenlernen können und zeigte sich darum besonders offen für Verbesserungsvorschläge. Thomas Hoyer betont: „Es ging ja nicht darum, Mitarbeiter auszuspionieren, sondern darum, die ungeschminkte Wahrheit in den einzelnen Arbeitssituationen zu erfahren. Wir konnten einige Probleme aufdecken und haben schon so manche Optimierungsidee umgesetzt.“
Wie es dem jungen Unternehmer bei seinem Einsatz an Schrubber, Kartoffelschälmesser und Tankstutzen erging, das zeigt RTL am Montag, 23. Januar, ab 21.15 Uhr.



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