Sicherheitsinformationen

Information der Öffentlichkeit gemäß § 11 Störfallverordnung

Die Unternehmensgruppe Hoyer betreibt in der Rudolf-Diesel-Str. 1, 27374 Visselhövede einen Betriebsbereich im Sinne des § 3 Abs. 5a BImSchG. Unser Betriebsbereich wurde ordnungsgemäß genehmigt und unterliegt den Vorschriften der Störfallverordnung.

Die Störfallverordnung hat das Ziel, Risiken und Gefahren industrieller Störfälle zu verringern, die Umwelt und die Nachbarschaft vor Gefahren, die in verfahrenstechnischen Anlagen entstehen können, zu schützen. Auch wenn von unserer Anlage keinerlei konkrete Gefahren drohen, so sind wir dennoch gehalten, Sie über Sicherheitsmaßnahmen und richtiges Verhalten bei eventuellen Störfällen zu informieren.

Die Unternehmensgruppe Hoyer – vertreten durch den geschäftsführenden Gesellschafter Heinz-Wilhelm Hoyer und seiner Familie – liegt sehr viel daran, mit allen Mitbürgern in guter Nachbarschaft zu leben. Aus diesem Grund ist diese Mitteilung als Teil unserer offenen Informationspolitik gegenüber den Bürgern zu verstehen und sollte auf keinen Fall Anlass zur Beunruhigung geben.

In unserem Betriebsbereich sind auf Grundlage unseres Sicherheitsmanagementsystems (SMS) alle Voraussetzungen für einen weiteren störungsfreien Betrieb, wie in der Vergangenheit auch, gegeben durch:

  • Hohen sicherheitstechnischen Ausrüstungsgrad
  • Regelmäßige wiederkehrende Prüfungen der Anlagen durch Befähigte Personen oder durch Sachverständige.
  • Regelmäßige planmäßige Schulungen des Betriebspersonals und externer Stellen.

Im Betriebsbereich werden hoch empfindliche Stoffe nach Anhang 1, Stoffliste der Störfallverordnung, wie Vergaserkraftstoff, Heizöl, Dieselkraftstoff und Flüssiggas gelagert. Nachfolgende Gefahren könnten unter Umständen auftreten:

  • Gase können in Verbindung mit der Luft ein explosionsfähiges Gasgemisch bilden.
  • Vergaserkraftstoffe haben einen Flammpunkt von unter 21 °C und sind daher leicht entzündlich.
  • Heizöl und Dieselkraftstoffe sind brennbar und stellen entsprechend eine Brandlast dar.

Wir als Betreiber sind verpflichtet, auf unserem Betriebsgelände, auch in Verbindung mit den Notfall- und Rettungsdiensten, geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung von Störfällen und zur größtmöglichen Begrenzung der Auswirkungen von Störfällen zu treffen.
Vor diesem Hintergrund liegt in unserem Betriebsbereich und auch bei den zuständigen Behörden sowie Einsatzkräften ein betrieblicher Alarm- und Gefahrenabwehrplan zur Bekämpfung der Auswirkungen von Störfällen vor. Darüber hinaus wurde der zuständigen Behörde der Sicherheitsbericht nach § 9 Abs. 1 der Störfallverordnung ordnungsgemäß vorgelegt.
Wir bitten Sie, die nachfolgenden Verhaltensregeln im Falle eines Störfalles zu berücksichtigen.
Falls Sie noch Fragen haben sollten, stehen Ihnen unsere Technischen Leiter,

Herr Uwe Brockmüller +49 (0) 42 62 / 79 94 15
Herr Jörg Poelmeyer +49 (0) 42 62 / 79 94 11
Herr Lars Stöckmann +49 (0) 42 62 / 79 94 13

jederzeit persönlich zur Verfügung.
Abschließend möchten wir Ihnen mitteilen, dass sich Störfälle im Sinne der Störfallverordnung bisher bei uns nicht ereignet haben. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden und den Sachverständigenorganisationen wird die Unternehmensgruppe Hoyer nach wie vor dafür sorgen, dass dieses auch so bleibt.

Verhaltensregeln bei Störfällen

Lautsprecherdurchsagen: Achten Sie auf die Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr oder Polizei
Rundfunk: Schalten Sie das Radio ein
Nachbarn: Verständigen Sie Ihre unmittelbaren Nachbarn
Im Freien: Bleiben Sie nicht im Freien und verzichten Sie auf die Benutzung von Fahrzeugen
Räume: Suchen Sie Räume über Erdgleiche auf
Fenster: Halten Sie sich im Gebäude auf und schließen Sie Türen und Fenster
Zündquellen: Vermeiden Sie jegliche Zündquellen
Arzt: Bei gesundheitlicher Beeinträchtigung nehmen sie Kontakt mit dem Notarzt auf.
Unfallort: Bleiben Sie vom Unfallort fern und halten Sie die Straßen für die Einsatzkräfte frei.
Polizei und Feuerwehr: Befolgen Sie die Anweisungen
Telefon: Rufen Sie nur im Notfall Polizei und Feuerwehr an, damit die Telefonleitungen nicht blockiert werden.
Entwarnung: Achten Sie auf Entwarnung über Radio oder Lautsprecherdurchsagen